Geschlecht:männlich
Geburtstag:10.11.1978
Alter:30 Jahre
Geburtsort:Lahnstein (D)
Nationalität:Deutschland
Wohnort:Altach (A)
Größe:178 cm
Gewicht:70 kg
Familienstand:verlobt mit Jasmin
Kinder:Loris
Hobbies:Motorradfahren, Kartsport
Lieblingsessen:Pasta
Lieblingsgetränk:Apfelschorle
Lieblingsmusik:Hip Hop, Rock, Pop
Internet:http://www.timo-scheider.com
Der Aufsteiger
In Folge einer klassischen Karriere im Kart von 1989 bis 1994 gelang Timo Scheider ein fulminanter Einstieg in den Automobilrennsport: In der deutschen Formel Renault 1800 errang er auf Anhieb Meisterschaftsehren, bevor ihn ein weiteres erfolgreiches Jahr in der Formel Renault von 1997 bis 1999 zu einem Gastspiel in der deutschen Formel 3 gereichten, die er gleich im Einstandsjahr als Vizemeister abschloss. In den beiden folgenden Jahren schlossen sich jedoch keine Steigerungen an.
Bereits mit 21 Jahren erfolgte 2000 der Aufstieg in die auferstandene DTM: Ausgerüstet mit einem Opel Astra V8 Coupé machte der Lahnsteiner auf Anhieb auf sich aufmerksam, als er bei beiden Läufen des Debütwochenendes in Hockenheim auf Rang vier landete. Die im Folgenden wechselhafte Saison beendete Scheider auf Tabellenrang zwölf. Einem auch auf Grund eines erschreckend schwachen Opel-Dienstwagens hinsichtlich der Ergebnisse desaströsen Jahr 2001 schlossen sich drei weitere Jahre bei der Rüsselsheimer DTM-Mannschaft an:
So vermochte sich Scheider in den Jahren 2002 bis 2004 als viel versprechende Opel-Nachwuchshoffnung zu etablieren und scheiterte 2003 in Zandvoort nur auf Grund eines unverschuldet misslungenen Boxenstopps am ersten Opel-Sieg seit 2000. Obgleich er immer häufiger zum stärksten Opel-Piloten avancierte, war Timo Scheiders DTM-Karriere, während derer ihm bislang ein Podestplatz verwehrt blieb, Ende 2004 vorerst beendet: In der auf vier Fahrzeuge reduzierten Opel-Mannschaft fand Scheider zum Unverständnis vieler Beobachter kein Cockpit.
Das für ihn DTM-freie Jahr 2005 wusste er jedoch sinnvoll zu überbrücken: In der FIA-GT-Meisterschaft etablierte sich der Rheinländer im Bartels-Maserati auf Anhieb an der Spitze, bevor er die Winterpause für Einsätze im deutschen A1GP-Boliden nutzte.
Im Audi-A4-Jahreswagen des Rosberg-Teams gelang Timo Scheider im vergangenen Jahr ein eindrucksvolles Comeback: Mit sechs Punkterängen präsentierte er sich als am bei weitem erfolgreichster Pilot eines 2005er-Audi - und wurde für 2007 mit einem Cockpit im aktuellen Audi A4 DTM des Abt-Teams belohnt. Hier plagte er sich jedoch mit einer Serie aus Pleiten, Pech und Pannen: Erst im letzten Rennen in Hockenheim wurde Scheider mit seinem ersten DTM-Podestplatz für seine Mühen belohnt, nachdem er insbesondere während der zweiten Saisonhälfte seinen auch teamintern konkurrenzfähigen Speed immer wieder unter Beweis gestellt hatte.
Nach einer durchwachsenen ersten Saison bei Abt-Audi will Timo Scheider seine zweite Chance bei den Allgäuern nutzen - und auch in der Meisterschaftstabelle endlich in die erste Liga aufsteigen.


© adrivo Sportpresse GmbH
Für Deine Website