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Service-Park

Die Mechaniker dürfen Reparatur- und Wartungsarbeiten am Rallye-Fahrzeug generell nur innerhalb des zentralen Service-Parks und dies auch nur zu exakt definierten Zeiten durchführen - seit 2005 nach dem morgendlichen Start für 20 Minuten, während der Mittagspause für 30 Minuten und abends für 45 Minuten. Dafür sind nur noch sechs Mechaniker und zwei Ingeniere pro Auto zugelassen. Außerhalb der Service-Zone ist es lediglich Fahrer und Beifahrer gestattet, Arbeiten am eigenen Fahrzeug mit bordeigenem Werkzeug vorzunehmen. Die Inanspruchnahme fremder Hilfe - auch wenn sie unaufgefordert zum Beispiel durch Zuschauer gewährt wird - führt unmittelbar zum Wertungsausschluss. Mechaniker, Ingenieure und weiteres Teampersonal darf sich außerhalb des Service-Parks dem Rallye-Auto nur bis auf 1000 Meter nähern.
Shakedown

Offizielle Test-Wertungsprüfung am Donnerstag vor Beginn des Rallye-Wochenendes. Für Werksteams besteht Teilnahmepflicht.
Slicks

Einst profillose Rallye-Pneus, die heute einen Negativ-Profilanteil von mindestens 17 Prozent aufweisen müssen. Die Tiefe der Profilrillen ist im Neuzustand auf mindestens 5,5 Millimeter festgelegt, im gebrauchten Zustand muss diese noch mindestens 1,6 Millimeter betragen.
Sonderprüfung (WP)

Eine Sonderprüfung - auch Wertungsprüfung oder WP genannt - bezeichnet jenen Streckenabschnitt, auf dem die Teilnehmer allein gegen die Uhr so schnell wie möglich fahren. Gestartet wird dabei im Ein-Minuten-Abstand, in der Regel gewährt der Veranstalter den Werksfahrern jedoch zwei oder - bei besonders staubigen Rallyes wie zum Beispiel auf Zypern - drei Minuten Differenz. Das Gesamtklassement ergibt sich aus der Addition der auf den Wertungsprüfungen erzielten Zeiten plus Strafsekunden für zu frühes oder zu spätes Stempeln an den Zeitkontrollen. Die Maximallänge aller Sonderprüfungen pro WM-Lauf wurde für die Saison 2005 von 400 auf 360 verkürzt. Die Länge einer einzelnen Sonderprüfung darf 50 Kilometer nicht überschreiten.
Startreihenfolge

Nicht immer ist es von Vorteil, als erstes Fahrzeug in die Wertungsprüfung starten zu müssen, da zum Beispiel auf Zypern oder in Australien eine feine Staubschicht den Schotterbelag verziert und noch rutschiger gestaltet. Ist die Strecke von diesem Überzug freigefahren, können die nachfolgenden Teilnehmer zumeist deutlich schneller fahren. Dies führte in der Vergangenheit zu skurrilen Situationen: Rallye-Profis versuchten durch taktisches Zu-spät-Stempeln, am folgenden Tag nicht als Erste auf die Strecke zu müssen.
Um diesen Aktionen ein Ende zu bereiten, hat die Sporthoheit FIA das Thema Start-reihenfolge vor Beginn der Saison 2003 neu geregelt. Seitdem gehen die Teilnehmer am ersten Tag einer Rallye gemäß ihrer aktuellen Platzierung in der Fahrer-WM an den Start. Am zweiten und dritten Tag entscheidet das Zwischenklassement, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: Der 15. beginnt, und der Führende kommt als 15. zum Zuge.
SupeRally

Das SupeRally Reglement erlaubt den Fahrern nach dem Ausscheiden weiterhin an der Rallye teilzunehmen. Dabei wird für jede ausgelassene Wertungsprüfung eine Referenzzeit plus eine zehnminütige Zeitstrafe angerechnet. Ab der dritten verpassten Prüfung kommen weitere fünf Minuten hinzu.
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