DRS - Ein Hauch Fortune gehört dazu
Spitzenposition ausgebaut
Motorsport-Magazin.com - Der dritte Lauf zur DRS in Niederbayern endete mit einem klaren Sieg für das Team Anton Werner/Ralph Edelmann (Porsche GT3), sie punkteten in Außernzell vor dem Mitsubishi-Team Rainer Noller/Uwe Walz.. Auf einem viel beachteten dritten Platz kam Jeffrey Wiesner (BMW 330 is) mit Copilot Robert Patzig ins Ziel. Damit bleibt Noller Führender der DRS-Punktetabelle.
Noller ist damit Halbzeitmeister der DRS-Gesamtwertung, hinter ihm liegt der Nachwuchsfahrer 21-jährige Thomas Robel (Honda Integra R), der in Niederbayern einen Klassensieg feierte, auf Tabellenrang zwei.
"Auf der WP1 sind wir gleich die 5. beste Zeit im Gesamt gefahren - und das mit einem Gruppe-N-Auto. Es lief alles perfekt, während der beiden Tage hatten wir überhaupt keine Probleme mit dem Wagen oder dem organisatorischen Ablauf." Gegenüber dem adrivo Motorsport-Magazin konnte Noller es kaum fassen, dass das Auto bei rund 130 Wertungskilometern mit einem Satz Reifen ausgekommen ist: "Die Mechaniker mussten sich nicht einmal diese Mühe machen, sie hatten fast gar nichts zu tun. Es hieß nur: Tanken, Knacken, Weiterfahren."
Nollers bisher hartnäckigster Verfolger, der Lausitzer Thomas Robel, war noch kurz vor der Rallye sehr skeptisch: "Bei diesem starken Starterfeld ergibt sich für uns wohl lediglich die Gelegenheit, Erfahrungen und Punkte zu sammeln. Alles andere wäre zu viel verlangt von unserem ein wenig "technisch unterlegenen" Honda Integra Type R. Da wir an dieser Veranstaltung im Gegensatz zu den meisten unserer Kontrahenten zum ersten Mal Teilnehmen, fehlt uns außerdem noch die notwendige und wichtige Streckenkenntnis", blickte er während des Gespräches mit dem adrivo Motorsport-Magazin noch pessimistisch nach Außernzell.
Die anschließende Realität hatte aber ein Einsehen mit dem Youngster, der erneut sein großes Talent unter Beweis stellte: Sein direkter Konkurrent, Tim Stebani (Skoda Octavia KitCar), fiel kurz vor Schluss der Veranstaltung mit einem technischen Defekt aus und verlor somit den Kontakt zur Tabellenspitze. Robel berichtet in der Folge begeistert "Wir sind mit unserem Auto auf den vorhandenen Schotterpassagen gut zurecht gekommen. Die Prüfungen auf Asphalt waren extrem schnell und für unser Auto wie geschaffen. So war es möglich, hier einen Klassensieg einzufahren und somit unsere Position in der DRS zu festigen."
Die Niederbayern besaß allerdings noch ein weiteres Prädikat: Den Lauf zur österreichischen Rallye Challenge (ARC). Die angereisten Fahrer werden sich im Oktober auf der Herbstrallye in Leiben erneut mit den Fahrern der DRS messen.
Bis dahin kämpfen sie wieder untereinander um Punkte. Reinhard Miterauer / Erwin Heigl sicherten sich in Außernzell den Sieg in der ARC Wertung der AvD Niederbayern Rallye auf ihrem Toyota Celica GTFour vor Wolfgang Franek / Nina Irina Wassnig auf dem Honda Civic Typ R, die sich im Duell um den zweiten Platz einen harten Kampf mit "Sepp Gruber" / Christoph Friesenegger auf Ford Sierra Cosworth mit nur 0,4 Sekunden durchsetzten.
Wertung nach der Rallye Niederbayern
1. Noller/Poschner 64,58
2. Robel/Wichura 56,24
3. Krause/Fleischhauer 53,99
4. Werner/Edelmann 42,17
5. Schaaf/Wahl 41,00
6. Lohr/Becker 35,17
7. Kübler/Seeger 34,83
8. Stebani/Heindlmeier 32,59
9. Abendroth/Oschmann 25,18
10. König/Kees 23,50










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