Mo, 04.08.2008

Rallye Masters - Teams wappnen sich für Ostsee-Premiere

Tabellensituation verspricht Hochspannung

Die Masters-Serie 2008 geht in die siebte Runde: Im Kampf um den Gesamtsieg werden die führenden Richert/Prillwitz ihren Kontrahenten keine Sekunden schenken.
© Richert/Prillwitz

Motorsport-Magazin.com - Die Liste der Teilnehmer ist lang, die Aufstellung der Favoriten überschaubar: Am ersten Wochenende im September (5. u. 6.09.) wird in Oldenburg die erste Ostsee-Rallye starten. Eine Premiere, die für manchen Piloten zur vorzeitigen Feuerprobe werden kann. Ein Lauf, der auf Grund seiner vorentscheidenden Brisanz in der Meisterschaft das Interesse tausender Fans auf sich ziehen wird.

"Natürlich wollen wir den Masters Gesamtsieg, alles andere wäre nach dem bisherigen Saisonverlauf enttäuschend." Für den 41-jährigen Frank Richert und den 31-jährigen Matthias Prillwitz soll mit der Ostsee-Rallye das erfolgreiche Jahr mit dem obersten Podiumsplatz gekrönt werden. Gemeinsam mit den Mechanikern und Sponsoren wollen sie die gute Stimmung des Teams und den damit zumeist verbundenen Erfolg genießen.

Der Saisonauftakt begann für Richert/Prillwitz verheißungsvoll: Nach einem zweiten Rang bei der Saar-Pfalz-Rallye folgte nach einem spannenden Zweikampf mit dem Team Jensen der Sieg bei der Wikinger-Rallye. Im Erzgebirge mussten sie nur Peter Corazza den Vorrang lassen, in Sulingen verteidigten sie den Vorjahressieg.

Die Erfolge machten das Team mutig. Bei der Litermont-Rallye riskierten sie "etwas mehr. Einige Ausritte waren die Folge, auch die Rundkursphilosphie in Deutschland, die uns permanent auf langsamere Fahrzeuge auffahren ließ, verschaffte uns den dritten Platz hinter Hermann Gassner."

Von einen Start in Stemwede sahen die beiden ab und nutzten die Rallye "als Streichergebnis". Mit derzeit 142 Gesamtpunkten in der Rallye-Masters-Wertung gehen Richert und Prillwitz an der Ostsee auf die Strecke. "Wir hoffen, 30 Punkte holen zu können. Jan Becker wird sicherlich am Start sein und uns das Leben schwer machen. Aber auch Sönke Milon sollte man bei seinem Heimspiel nicht unterschätzen."

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