Samstag, 05.07.2008
Foto: DTM

Kurzmeldung

H.-H. Frentzen: Ich werde Konsequenzen ziehen

29.10.2006

Das unrühmliche Ende eines zunächst so bemerkenswerten Wochenendes für Heinz-Harald Frentzen: Hatte sich der Mönchengladbacher noch zunächst am Start durchsetzen können, um während des ersten Rennviertels seine Führung zu verteidigen, so fiel Frentzen im Laufe des Rennens auch infolge einer unglücklichen Rennstrategie des Kommandostands schließlich bis hinter seine Teamkollegen Tom Kristensen und Martin Tomczyk zurück. Eine unverschuldete Kollision mit Mattias Ekström bildete das unrühmliche Ende eines unrühmlichen Rennens.

"Das zeigt, dass ich im Team nicht besonders beliebt bin", deutete Frentzen an, dass ihm auch das Timing seiner Boxenstopps sauer aufstieß - und macht aus seiner Unzufriedenheit während der gesamten Saison keinen Hehl mehr. "Damit hatte ich während des ganzen Jahres zu kämpfen", äußerte der sichtlich erregte Frentzen gegenüber der ARD, "daraus werde ich möglicherweise die Konsequenzen ziehen." Welche das sein werden, scheint nicht schwer zu erraten...


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Leser-Kommentare (50)

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Anonymer Kommentar
am 10. November um 12:29 Uhr

SHOW YOUR SPEED AGAIN

OHNE FRENTZEN SCHAUEN WIR DEFINITIV KEINE DTM MEHR!!!! HHF 4-EVER.
Anonymer Kommentar
am 02. November um 21:30 Uhr
Was meinst Du mit divenhaftem Autreten?
Anonymer Kommentar
am 02. November um 12:03 Uhr
@ vorigen Beitrag. Endlich mal einer, der die ganze Situation objektiv beurteilt. Danke!
Anonymer Kommentar
am 02. November um 10:28 Uhr
Merkwürdig ist leider nur das HHF hier relativ frei gesprochen wird von einer gewissen Eigenschuld an diesem Ende in der DTM. Er fährt jetzt seid 2004 DTM ob Opel oder Audi, doch so richtig erfolgreich und beliebt war er bei keinem von beiden. Er trägt für mich da einen Eigenanteil an dieser Situation, er hätte irgend wann mal die Formel 1 abhaken müßen und wieder auf den Boden der Realität zurück kommen müßen das er in der DTM einer von vielen guten Fahrern ist und nicht "der Fahrer". Andere Ex F1 Fahrer stellten sich nicht so in den Fordergrund wie er. Das er ein sehr guter Fahrer ist wissen wir glaube ich alle, doch sein oft Divenhaftes Auftreten stellt meist sein Können in den Schatten. Er sollte in der Zukunft wieder sein Potential zeigen und hier in Europa und Deutschland Motorsport betreiben und nicht nach Amerika zur Nascar Serie gehen, denn da wäre er wieder einer von vielen und noch unbekannter!
Anonymer Kommentar
am 01. November um 00:17 Uhr
Das ist eben gerade das verblüffende, daß HHF´s Leistung nichts zählt bei Audi. Ich weiß nicht stehen die auf Leute wie Ekström, Kristensen, Abt, Ixx ? Auch Tomcyk hatte eine Hungerstrecke, hat sich ja momentan wieder etwas erholt, aber sonst...naja so wirklich bewundernswert war keiner.Da war es nur gut, daß HHF Fans mit gebracht hat, aber nun is er weg.....
Anonymer Kommentar
am 31. Oktober um 22:06 Uhr
Ekstöm hat ein Rennen gewonnen. In Brands Hatch. Aber insgesamt weniger Punkte als HHF
Anonymer Kommentar
am 31. Oktober um 21:24 Uhr
Für mich gehört Frentzen zu den besten Piloten die ich in 15 Jahren Motorsport (seit 1991) verfolgt habe. Deshalb war ich auch so gespannt auf das Engagement in der DTM. Bei Audi konnte (bzw. wollte) man aber sein Potential nicht nutzen. Es war bei Frentzen komischerweise immer so. Er sass nur einmal in seiner Karriere im besten Auto 1997 bei Williams. Nach der Saison haben gleich alle auf Ihn eingeprügelt, er sei eine Niete weil er nicht Weltmeister geworden ist usw.. und er hatte seine Chancen diese aber nicht genutzt... (immerhin wurde er Vize WM)... Dies ist auch das eine Jahr, dass die Frentzen Kritiker immer wieder gerne aufführen. Doch nach dieser Logik sind auch sehr viele andere Fahrer Nieten, aber diese müssen das nicht rechtfertigen, einmal eine Chance gehabt zu haben und noch nicht Weltmeister zu sein. Sie hatten sogar viel öfters eine Chance und sassen weitere Jahre in Top Teams, F1: Coulthard, Barrichello, Irvine, Fisichella... In der DTM hätte Frentzen mit Kristensen und Ekström auf einem Niveau fahren können und auch Ekström ist ein Top Fahrer dem es dieses Jahr nicht geluingen ist ein DTM Rennen zu gewinnen. Er ist so gesehen der schwächste der 4 Audi Piloten gewesen und doch weiss man was man an ihm hat. Frentzen hatte nur das eine Jahr bei Audi und wurde nie wirklich gut unterstützt. Es ist traurig das es schon zu Ende ist. Aber es ist gut für Ihn das er weg ist bei der Audi Truppe. Ich denke die Konsequenzen wird Audi noch spüren. Das zieht Kreise...
Anonymer Kommentar
am 31. Oktober um 14:26 Uhr
Gratuliere Herr Frentzen, gut gemacht. Du hättest dir besser ein freies Jahr gönnen sollen,Streß für Audi lohnt sich nicht wirklich.Erholen Sie sich gut da provitieren Sie mehr davon.Audi hat Sie gar nicht verdient.
Anonymer Kommentar
am 31. Oktober um 12:31 Uhr
Da hat sich Audi aber selber ins Bein geschossen, nicht ein Herr Frentzen. Ziemlich unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar ist, daß Frentzen keine Lust gehabt hat zum fahren. Ja so ein Quatsch!
Anonymer Kommentar
am 31. Oktober um 11:41 Uhr

Fehlersuche nur bei Audi

Ihr sucht alle die Fehler nur bei Audi und dem Team, weil ihr mit eurer Fanliebe zu Heinz-Harald so verblendet seid. Es gibt immer zwei Seiten die man zu beurteilen hat. Heinz-Harald hat doch nie wirklich Lust gehabt für Audi zu fahren. Er hat doch nur ne Hintertür gesucht um noch bei der DTM bleiben zu dürfen, weil Mercedes keinerlei Interesse an ihm gezeigt hat. Er dachte, dass er dann der große Star im Team wird. Doch dem war keineswegs so. Nur ein Name setzt keine Topleistung voraus. Ich will damit nicht sagen, dass alle anderen die Leistungen in dieser Saison gebracht haben, die möglich gewesen wären. Es lagen oft Pech und Glück nah beieinander. Und ich verbitte mir die Aussage, man hätte Heinz nur aus Promotionzwecken zu Audi geholt und ihn dann einfach links liegen lassen. Jeder Fahrer hatte die gleichen Rahmenbedingungen. Nur jeder ist auch für das, was er auf der Strecke leistet selbst verantwortlich. Nur der Fahrer sitzt im Auto kein Motorsportchef. Wenn Heinz Probleme im Team gehabt hat, hätte er sich mit der Teamleitung zusammensetzen sollen und nicht hinterrücks mit der Presse kommunizieren sollen. Das ist eindeutig der falsche Weg. Das sieht man bei keiner Marke gern, wenn man sie in der Öffentlickeit in den Dreck zieht. Aber ist ja klar, geht es nicht nach seinen Willen sind immer die anderen schuld. Das war in der Formel 1 so und auch bei Opel. Das ist einfach eine arrogante Einstellungsweise. Man muss als Team zusammenarbeiten können um zu funktionieren. Aber wenn sich einer von den anderen abkapselt fehlt ein Glied zum Erfolg. Bei HWA kämpfen doch auch alle für einen. Nur Heinz kämpfte nur für sich alleine. Er ist nicht teamfähig. Ich wünsche ihm für die Zukunft, dass er sich das mal zu Herzen nimmt. Denn so kann er nirgends erfolgreich unterwegs sein, wenn es nur nach seinem Kopf gehen soll.
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