F3 EuroSeries - ART mit zwei Siegern
Frustriert glücklich
Es ist geschafft. Nico Hülkenberg hat sich mit dem ART Grand Prix-Team den Titel in der F3-Meisterschaft gesichert. Allerdings war es für den 21-jährigen keine Paradevorstellung in Sachen Titelfahrt.
Schon am Start zum Rennen in Le Mans ging einiges schief. Der Seriensieger der Saison würgte seinen Motor ab und musste, mit fast einer Runde Rückstand, aus der Boxengasse starten. "Es ist schon etwas kurios, mit Platz 24 den Titel zu sichern", gab Hülkenberg zu. "Aber so ist es nun mal. Es ist toll, der erste Deutsche zu sein, der die stärkste Nachwuchsserie der Welt gewinnt."
Hülkenberg suchte sein Lächeln
Sein einziger noch verbleibender Rivale, Edoardo Mortara, konnte im Rennen nur Zehnter werden und vergab damit seine letzte Chance. Zu autosport.com sagte Hülkenberg weiter: "Es war nicht einfach, nach dem Rennen mein Lächeln zu finden. Ich habe mich sehr über meinen Fehler am Start geärgert."
So ganz verarbeitet hat der junge Champion seine Tat allerdings noch nicht. "Ich brauche noch etwas, um zu realisieren, dass ich wirklich schon Champion der Formel 3 Euro Serie bin." Und vielleicht kann er ja in den verbleibenden drei Rennen seinen Fehler wieder ausgleichen und sich dann noch ein bisschen mehr freuen.
Teamkollege Jules Bianchi konnte derweil den zweiten Sieg des Tages für das ART Grad Prix-Team holen. Er gewann das Rennen in Le Mans vor Sam Bird und Mika Mäki. "Ich freue mich sehr über meine ersten Sieg in der Formel 3 Euro Serie auf einer Strecke, die für meine Familie eine große Bedeutung hat." Schon der Großonkel des Jules Bianchi konnte 40 Jahre frührer auch gleichen Boden den Sieg beim 24-Stunden-Rennen einfahren.
Die weiteren Ziele, nach dem ersten Sieg, für die noch ausstehenden Rennen sind klar gesteckt. Der Vize-Titel soll eingefahren werden.










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