F3 EuroSeries - Schwieriges Training in Zolder
Regen und noch mehr Regen
Motorsport-Magazin.com - Wie jedes Jahr kamen die Vertreter der britischen Formel 3 mit einem mulmigen Gefühl zum Formel 3-Masters nach Zolder. Die Kumho-Reifen sind für sie unbekannt, doch im nassen 1. Training spielte das keine Rolle. Fahrer beider Serien waren im Nassen gleich schnell unterwegs. Am Ende schnappte sich aber ein F3 EuroSeries-Pilot die Bestzeit: Christian Vietoris beendete die auf eine halbe Stunde verkürzte Session als Schnellster.
Im 2. Training schlugen die britischen F3-Piloten zurück. Esteban Guerrieri war zwei Sekunden schneller als im 1. Training und fuhr bei seinem F3-Comeback die schnellste Trainingszeit des Freitags, allerdings immer noch auf Regenreifen, da die Strecke nur langsam abtrocknete. Die Konkurrenten bauten in der Zwischenzeit ihre Autos auf ein Trockensetup um, wurden dafür jedoch bestraft: ein weiterer Regenschauer tauchte den Kurs wieder ins kühle Nass.
Hinter Guerrieri belegte Atte Mustonen den zweiten Platz vor dem besten EuroSeries-Piloten Nico Hülkenberg. Hinter dem Titelverteidiger reihten sich Jean-Karl Vernay, Franck Mailleux, James Jakes, Tom Dillmann und Christian Vietoris ein. "Ich fühlt mich im Auto und auf der Strecke wohl, das ist schon einmal wichtig", sagte Hülkenberg. "Ich fahre sowieso gerne in Zolder und die Strecke macht auch im Regen Spaß. Allerdings war das Wetter zu wechselhaft, um ernsthaft zu testen."
Franck Mailleux, der Rang fünf belegte, empfand das Training als nicht sehr sinnvoll. "Die Bedingungen haben sich dauernd geändert, so dass man nichts ausprobieren konnte. So eine Abstimmung zu finden ist unmöglich." Der Franzose fuhr noch einmal auf die Piste, als es bereits stark regnete. "Wenn es so heftig regnet und die Strecke so nass ist, dann kann man weder ein Qualifying noch ein Rennen fahren. Es wäre viel zu gefährlich."
Der einen Rang hinter Mailleux platzierte James Jakes gab sich zuversichtlich. "Wir waren hier alle schnell, mein Team ART Grand Prix ist also gut vorbereitet. Mehr kann man nach diesem kuriosen Training nicht sagen." Selbst Jules Bianchi, der als 13. der langsamste Fahrer von ART Grand Prix war, blickte optimistisch auf das morgige Qualifying. "Ich war immer ganz vorne dabei und habe um die erste Position gekämpft. Nur war ich leider zur falschen Zeit an der Box und als ich wieder rausfuhr, fing es gerade zu regnen an. Der Speed ist auf alle Fälle da."










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