Seat Supercopa - Exklusiv - Nygaard gewinnt Duell gegen Sawicki
Ein harter Kampf
Motorsport-Magazin.com - Dänen müssen zusammen halten. DTM-Pilot Tom Kristensen ließ es sich nicht nehmen, seinem Landsmann Christoffer Nygaard nach dem Rennsieg im zweiten Lauf des Seat Leon Supercopa auf dem Dünenkurs von Zandvoort zu gratulieren. "Das war ein tolles Wochenende", freute sich Nygaard, der schon im ersten Rennen als Dritter auf dem Podium stand.
Mit einem guten Start konnte sich Nygaard von der vierten Startposition schnell nach vorne kämpfen, an die Führung gelangte er zunächst jedoch nicht. Im Duell mit Matthias Luger verlor er sogar eine Position gegen Damian Sawicki, den er daraufhin verfolgte. "Ich war etwas schneller und konnte Damian unter Druck setzen. Er hat dann auch einen Fehler gemacht und ich konnte die Führung übernehmen", erklärte der Sieger gegenüber adrivo.com.
Gewonnen hatte er zu diesem Zeitpunkt aber noch lange nicht. "Ich habe versucht mich abzusetzen, aber immer wieder sind mir kleine Fehler unterlaufen. Das war wirklich sehr hart." Dass sein Gegenspieler keinen großen Schnitzer einbaute, ärgerte auch Damian Sawicki. "Leider hatte ich heute viel Untersteuern und bin einmal leicht neben die Strecke gekommen, deswegen zog Christoffer vorbei", berichtete der Pole. "Aber auf der anderen Seite bin ich auch froh, am Sonntag ins Ziel gekommen zu sein. Gestern der Sieg, heute wieder auf dem Podium - das war endlich mal ein gutes Wochenende.
Auf dem dritten Platz kam Thomas Marschall nach einer starken Leistung ins Ziel. Nach einer Kollision im ersten Rennen startete der Routinier heute nur vom zehnten Platz, kam aber schnell nach vorne. "Erst hatte Johansson einen schlechten Start, dann kam ich in der ersten Kurve an Pfister vorbei", so der Fischer-Pilot über seine Aufholjagd. "Leider habe ich mir im Duell mit Luger die Spur verbogen, das hat die zweite Rennhälfte nicht einfacher gestaltet."
In der Schlussphase stand Marschall abermals unter dem Druck von Nicki Thiim, der sich im Gegensatz zum Vortag aber sehr fair verhielt und keine Dummheiten anstellte. "Mit der verbogenen Spur war es sehr hart. Daher freue ich mich umso mehr, dass es noch zum Podestplatz gereicht hat. Nicki hat sich sehr fair verhalten, eine echte Chance für einen Angriff hatte er nämlich nicht."
Obwohl er es in Zandvoort nicht auf das Treppchen schaffte, führt Thiim die Meisterschaft weiter an. Nach zehn Rennen liegt der Däne vor seinen beiden skandinavischen Kollegen Nygaard und Johansson. Letzterer hatte heute nach einem schlechten Start keine Chancen mehr nach vorne zu fahren und kam hinter Heiko Hammel auf der sechsten Position ins Ziel.









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