Di, 08.07.2008

Seat Supercopa - Vorschau Zandvoort

Eine Strecke mit Mutkurven

Der Seat Leon Supercopa startet am Wochenende in Zandvoort. Kann Nicki Thiim seinen Vorsprung weiter ausbauen?
© Seat/Urner

Motorsport-Magazin.com - Auch vor den Läufen neun und zehn im Seat Leon Supercopa bleibt die Ausgangslage weiter unverändert. Im deutschen Markenpokal mit den spanischen Boliden steht weiterhin der Däne Nicki Thiim auf dem ersten Platz in der Gesamtwertung. Mit zwei guten Resultaten, darunter ein Sieg, konnte Thiim seinen Vorsprung auf den Teamkollegen Jimmy Johansson vor den Rennen in Zandvoort auf nun 38 Zähler ausbauen.

Damit kann sich Thiim beinahe zwei Nullrunden leisten, was er auf dem 4,307 Kilometer langen Dünenkurs natürlich vermeiden will. Auch seinen Verfolgern ist davon abzuraten, denn sie würden nicht nur weiter Boden auf den Führenden verlieren, sondern auch die Position. Hinter Johansson klafft mit nur drei Pünktchen eine äußert kleine Lücke auf Christoffer Nygaard, dahinter wartet mit Heiko Hammel und Thomas Marschall ein weiteres Duo auf seine Chance.

In Zandvoort wird das fahrerische Können mehr Ausschlag geben als auf anderen Strecken. "Im Audi-S ist eine gute Linie wichtig, dort kann man viel Boden verlieren. Die letzte Kurve vor Start/Ziel ist eine echte Mutpassage: Mit dem Seat soll der Rechtsbogen gerade so mit Vollgas gehen, im Polo war das damals gar kein Problem", erklärt Constantin Dressler den Kurs für adrivo.com. Auch wenn es für den Göttinger in der bisherigen Saison nicht so gut lief, hat er gute Erinnerungen an den niederländischen Badeort. "In Zandvoort konnte ich im Polo Cup bereits einen dritten Platz und einen Sieg verbuchen."

"Das Wochenende Lausitzring war auch schon gut. Dort konnte ich ebenfalls im Polo Cup gewinnen und stand mit dem Seat nach Rang eins im Training später in der ersten Startreihe", doch nach einer Strafe gab es nur einen mickrigen Punkt. Auch auf dem Norisring war der Aufsteiger aus der Tourenwagen-Schule von Volkswagen nicht vom Glück verfolgt: "Ich bin leider schon in der ersten Kurve abgeschossen worden. Im zweiten Rennen konnte ich mich von Position 20 auf sechs nach vorne arbeiten, dann hat mich ein Reifenschaden getroffen." Nun ruhen alle Hoffnungen auf seiner Lieblingsstrecke, dem Circuit Park in Zandvoort. "Ich hoffe, dass es ähnlich gut laufen wird wie 2007; die Strecke liegt mir auf jeden Fall 100-prozentig."

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