Britische F3 - Silverstone, Rennen 2
Wieder Asmer vor Engel
Motorsport-Magazin.com - Die ersten beiden auf dem Podium waren die gleichen wie nach dem ersten Lauf: Auch im zweiten Rennen der britischen Formel-3-Meisterschaft in Silverstone setzte sich der Marko Asmer mit seinem insgesamt neunten Saisonsieg vor Maro Engel durch. "Wir haben hier wirklich eine optimale Abstimmung erwischt, es hat alles gepasst", strahlte der Este. Nur der Dritte auf dem Treppchen war neu: Greg Mansell sicherte sich seinen insgesamt zweiten Podiumsplatz der Saison - schon im April in Donington war der Sohn von Nigel Mansell einmal Dritter gewesen.
"Wir haben ein bisschen etwas am Auto verändert, weil wir im ersten Rennen zwar sehr konstant schnell waren, im Vergleich zu Asmer aber vielleicht ein Zehntelchen an Speed gefehlt hat", erzählte Engel, "aber der Schuss ging wohl eher nach hinten los, uns hat immer noch das Zehntel gefehlt, aber das Auto war wesentlich unkonstanter als vorher, ich konnte den Speed nicht mehr so halten wie im ersten Lauf und hatte deshalb diesmal erst recht keine Chance, ihn zu schlagen. Man muss zugeben, dass die hier schon ein sehr gutes Wochenende hatten. Aber insgesamt war es mit zwei zweiten Plätzen auch für uns durchaus in Ordnung."
In der Meisterschaftswertung führt Asmer (Hitech) jetzt überlegen mit 240 Punkten und 84 Zählern Vorsprung vor Engel (156), der sich den zweiten Rang von seinem Carlin-Teamkollegen Sam Bird (150)zurückholte, der in Silverstone nur zwei sechste Plätze belegte.
"Den Rückstand auf Asmer in den noch ausstehenden sechs Rennen noch aufzuholen, dürfte sehr schwierig sein, aber ich gebe auf keinen Fall auf und will auch jeden Fall noch ein paar Rennen gewinnen," gibt sich Engel kämpferisch. Die nächste Chance bietet sich in zwei Wochen in Thruxton: "An die Strecke habe ich gemischte Erinnerungen, letztes Jahr stand ich da auf der Pole, aber die Rennen liefen da nicht gut. Carlin hat dort allerdings normalerweise ein sehr gutes Auto, also sollte schon was möglich sein." Zunächst stehen für den 21-Jährigen aber erst einmal acht Tage Urlaub an - zu Hause: "Um noch einmal Kräfte zu tanken. Ich glaube, das habe ich mir auch verdient - ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal drei Tage oder länger am Stück zu Hause war."









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