Di, 15.05.2007

Formel BMW - Exklusiv - Philipp Eng

Wissen, dass man siegen kann

Philipp Eng sprach mit adrivo.com über das kommende Formel BMW-Wochenende auf dem Lausitzring, wo er mit dem Wissen hinreist, dass er gewinnen kann.
© BMW

Motorsport-Magazin.com - Wie ist die Stimmung vor dem nächsten Rennwochenende?
Philipp Eng: Die Stimmung ist nach dem Wochenende von Oschersleben natürlich super. Ich freue mich jetzt schon richtig auf den Lausitzring. Heute habe ich den Streckenplan gesehen. Es wurde etwas umgebaut. Die erste Kurve wurde ähnlich wie in Oschersleben entschärft.

Ich habe bis zu meinem ersten Sieg nicht richtig glauben können, dass ich das wirklich zusammenbringe
Philipp Eng

Und wie stellt sich dir die neue Kurve dar?
Philipp Eng: Ich habe die erste Kurve bislang nur auf der Streckenskizze gesehen, aber sie sieht um einiges langsamer aus als vorher. Es ist jetzt eher eine Spitzkehre. Früher sind wir die erste Kurve mit dem fünften Gang gefahren, das war schon recht schnell.

Wie ist die Vorbereitung auf das nächste Wochenende gelaufen?
Philipp Eng: Ich bin fest im Training. Diese Woche war ich zwei Tage in Jesolo auf Kurzurlaub und habe dort ein kleines Trainingslager mit Laufen und Radfahren gemacht.

Nach dem guten Auftakt wirst du auf dem Lausitzring wahrscheinlich hohe Ziele haben…
Philipp Eng: Ein Sieg wäre natürlich das Optimum, aber ein Podium sollte zumindest drin sein. Ich denke, wir haben ein gutes Auto für den Lausitzring. Beim Test bin ich recht viel gefahren, das Team ist gut sortiert und hat wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin körperlich und auch vom Mentalen her weiter. Denn ich habe bis zu meinem ersten Sieg nicht richtig glauben können, dass ich das wirklich zusammenbringe. Ich habe gewusst, dass ich schnell genug bin, aber nicht, ob ich das mental schaffe.

Philipp weiß nun, wie man ein Rennen anführt © BMW

Was konntest du neben dem mentalen Aspekt noch vom ersten Wochenende mitnehmen?
Philipp Eng: Ich muss die Starts einfach wieder so machen wie in Oschersleben, das war wichtig. Ich weiß jetzt, wie man ein Rennen anführt, das wusste ich vor Oschersleben ja nicht. Jetzt ist mir aber klar, wie man das ganze kontrolliert und worauf man achten muss. Im Qualifying muss ich noch ein bisschen lockerer sein, dann wird das auch auf dem Lausitzring gut funktionieren.

Du hast ja erzählt, dass du vor dem ersten Rennen in Oschersleben sehr nervös warst. Wie sieht es jetzt aus?
Philipp Eng: Ich war vor dem ersten Rennen extrem nervös, aber dann war es im zweiten Lauf schon um einiges besser. Die Nervosität lenkt mich nicht ab, es kribbelt eher, weil ich mich so sehr auf das Rennen freue. Ich denke, das mit der Nervosität bekomme ich jetzt in der Lausitz sicher in den Griff.

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