Sonntag, 07.09.2008
Sa, 28.06.2008

Formel 1 - Kolumne - Pro und Contra

Lewis Hamilton: mehr Druck, mehr Fehler?

Lewis Hamilton war der Star der Saison 2007: vom Rookie zum Vizechampion. 2008 bröckelt der Glanz etwas.
© Sutton

Fehler unter Druck

von Stephan Heublein

Lewis Hamilton wollte es unbedingt, unter allen Umständen. Schon am Donnerstag auf der offiziellen FIA-Pressekonferenz sagte er: "Ich muss auf die Pole Position fahren." Er wollte, sollte, musste es. Der Druck war enorm. Das Team gab ihm das Auto, die Strategie und die Spritmenge, um es zu schaffen. Aber er schaffte es nicht. Als es darauf ankam, machte er auf beiden entscheidenden Qualifyingrunden Fehler. Hinterher entschuldigte er sich in aller Öffentlichkeit bei seinem Team: es sei sein Fehler gewesen, er habe keine gute Arbeit abgeliefert.

Auch in Bahrain legte Lewis Hand an die Aerodynamik. © Sutton

Zugleich erhöhte er den Druck weiter. Kimi Räikkönen habe schon einmal bewiesen, dass man von hinten nach ganz vorne fahren könne, das wolle er, trotz seiner Strafe und der schlechten Startposition, auch schaffen. Er wollte seine Fehler im Rennen wieder gutmachen, den Schaden in der WM begrenzen, Punkte holen. Teamintern war sogar von einem Podestplatz die Rede. Die Pace, die Strategie, das Auto waren gut, es musste gehen. In der ersten Runde ging er aggressiv zu Werke, überholte einige Piloten, riskierte gegen Sebastian Vettel zu viel, kam neben die Schikane hinaus und wurde dafür bestraft - ob zu recht oder zu unrecht: er hat zu viel auf einmal gewollt, zu viel riskiert und damit alles verspielt.

Eigentlich ist das keine große Sache, wenn es nicht schon öfter so gewesen wäre, er nicht schon mehrere Fehler in diesem Jahr begangen hätte. Das plakativste Beispiel war das Übersehen der roten Boxengassenampel in Kanada. Er übersah sie, krachte Kimi Räikkönen ins Heck und war plötzlich der Boxendepp. Dumm- und Blödheit waren noch die harmlosesten Dinge, die ihm von den Experten und den Medien um die Ohren gehauen wurden. Der Druck stieg, die Strafe kam hinzu und plötzlich musste er es in Frankreich allen zeigen - das Ergebnis ist bekannt: es ging schief.

Die Fehlerquote von Lewis Hamilton ist unter Druck gestiegen. © Sutton

So wie in Bahrain. Dort hatte er im Freitagstraining einen Unfall, den Niki Lauda als "vollkommen unnötig" bezeichnete. Auch in Frankreich rodelte Hamilton im Training einige Male neben die Strecke. Christian Danner hielt das für das Bemerkenswerteste am ganzen Trainingstag: Herr Hamilton sei relativ oft rausgeflogen, meinte er. Immer wieder unterliefen Hamilton in diesem Jahr Fehler in Training, Qualifying und Rennen. Etwa in Bahrain, wo er nach einem katastrophalen Start von 3 auf 10 zurückfiel, auf der Aufholjagd - wie in Frankreich - zu viel riskierte, zu früh zu viel wollte und Fernando Alonso ins Heck fuhr.

Auch damals entschuldigte er sich nach dem Wochenende bei seinem Team. Er komme sich vor, als ob er das Team im Stich gelassen hätte, sagte er. Niki Lauda betonte danach, dass Hamilton ihn in diesem Jahr nicht mehr so fasziniere wie in der letzten Saison. Der Brite habe einen richtigen Durchhänger, der einem Titelanwärter nicht passieren dürfe. Als Grund machte Lauda nicht das Fehlen eines erfahrenen Teamkollegen oder den Wegfall der Traktionskontrolle aus. Stattdessen läge es am Druck, allerdings nicht nur jenem, der von den Medien und der Öffentlichkeit im Rahmen der Lewis-Mania aufgebaut werde. "Ich glaube, dass es am Druck liegt, den er sich selbst macht", sagte Lauda. Hamiltons steigende Fehlerquote unter selbst auferlegtem Druck scheint Lauda recht zu geben.

Immer voll am Limit

von Falko Schoklitsch

Lewis wird schon bald wieder Erfolge feiern. © Sutton

Druck hat jeder, Fehler macht jeder und bei Lewis Hamilton wird dank seiner Stellung als quasi Teamleader bei McLaren alles noch zehn Mal genauer unter dem Vergrößerungsglas betrachtet als bei vielen anderen. Und natürlich hat es der junge Mann in dieser Saison nicht leicht: die Erwartungshaltung ist nach seinem starken Rookie-Jahr enorm und nach dem Fortgang Fernando Alonsos war klar, dass er für McLaren um den Titel würde fahren müssen. Und gerade in dieser Position gibt es kein Halbgas, sondern nur Vollgas und wenn man sich ständig am Limit bewegen muss, um gegen manchmal übermächtig erscheinende Ferrari zu bestehen, dann geht es auch darüber hinaus.

Und damit ist Lewis Hamilton ganz und gar nicht alleine. Die Formel 1-Geschichte ist voll von Fehlern großer Stars, die sich im Kampf gegen das Limit geschlagen geben mussten, weil sie aus ihren Autos teilweise mehr herausholen mussten als drin steckte. Und Lewis Hamilton ist ein durchaus aggressiver Fahrer, das hat sich schon in der GP2 gezeigt, als er in der Türkei 2006 im Sprintrennen schnell aufholen wollte, einen Dreher produzierte und dann vom Ende des Feldes noch auf Platz zwei kam. Damals machte die Aggressivität beides möglich - den Dreher und die Aufholjagd.

Der Ampelzwischenfall wird sich sicher nicht wiederholen. © Sutton

In der Formel 1 ist das nicht so leicht. Der Dreher passiert schnell, die Aufholjagd weniger schnell und auch deswegen versucht Hamilton immer alles rauszuholen. Das hat nichts mit Druck zu tun, sondern einfach mit innerem Antrieb, der manchmal auch nach hinten losgehen kann. Nico Rosberg hatte dieses Jahr dazu gemeint, dass es mittlerweile eine seiner Stärken sei, dass er geduldiger geworden ist - auch wenn er manchmal vielleicht doch noch etwas zu ungestüm sei. Hamilton scheint die Geduld noch etwas öfter abzugehen, wie sich unter anderem in Magny Cours zeigte, wo er am liebsten in der ersten Runde ganz an die Spitze gefahren wäre. Doch die wird kommen und auch Ron Dennis weiß, dass er mit seinem Schützling noch nicht zu hart ins Gericht gehen sollte. "Man darf nicht vergessen, dass es erst seine zweite Saison ist. Viele Fahrer waren schon etliche Jahre in der Formel 1, bevor sie ihren ersten Grand Prix gewonnen haben", sagte der McLaren-Teamchef dazu.

Was die rote Ampel betrifft, die Hamilton in Montreal nicht gerade gut aussehen ließ, so lässt sich nicht abstreiten, dass einem Formel 1-Fahrer so etwas nicht passieren sollte. Man sollte aber nur die Herren Montoya, Massa, Fisichella oder Rosberg fragen und wüsste, dass es mehr als nur einmal vorkommt. Er habe in seiner ganzen Motorsport-Laufbahn noch nie auf eine Boxenampel geachtet, meinte beispielsweise Rosberg. Und im Prinzip sind Formel 1-Autos auch nicht für rote Ampeln gebaut. Das hat weniger damit zu tun, dass sie eigentlich schnell fahren sollten, sondern damit, dass nach einem Boxenstopp noch zig Einstellungen am Lenkrad vorgenommen werden müssen. Das will der Fahrer erledigen, bevor er wieder auf die Strecke und damit ans Limit geht, also ist die Boxenausfahrt der beste Zeitpunkt. Natürlich kann das nicht wirklich eine Ausrede dafür sein, einem Konkurrenten ins Heck zu knallen, aber es hat schon seine Gründe, warum im normalen Straßenverkehr Telefonieren ohne Freisprech-Anlage verboten ist - alles, was nur einen Sekundenbruchteil ablenkt, kann zu einem Unfall führen.

Wie geht es weiter mit Lewis? © Harltey/Sutton

Dass sich wegen solcher Aktionen oder der Strafe beim Rennen in Magny Cours der Druck vergrößert, ist auch klar. Nur ist Herr Hamilton nicht erst seit gestern im Rennsport, sondern bereits lange Zeit. Druck hatte er fast immer, so wie jeder junge Fahrer, dessen Ziel irgendwann die Formel 1 ist. Da muss man ständig Leistung liefern und immer vorne sein, damit die Karriere nicht ins Stocken gerät. Alleine deswegen sollte Hamilton mit Druck umgehen können. Vielleicht könnte man es eher als verkrampft bezeichnen. Er versucht es zu sehr und dabei ist in noch keinem Sport wirklich etwas Gutes herausgekommen. Darauf angesprochen, ob Lewis Hamilton allmählich unter Druck stehe, meinte Christian Danner in Magny Cours: "Er hat einen komischen Fahrstil, der auf langsamen Kursen besser funktioniert als auf schnellen. Da bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher. Das Auto ist auf der Vorderachse unglaublich bissig, dafür hinten labil und da ist er heute bei den schnellen Richtungswechseln ein paar Mal ins Trudeln geraten." Was auch immer er damit sagen wollte, von Druck hat er nicht gesprochen. Und wie schnell es in der Formel 1 gehen kann, hat Felipe Massa bewiesen: nach Fehlern zu Beginn der Saison wurde er in der Luft zerrissen und aus der F1 geschrieben, jetzt führt er die WM an.

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19 Leser-Kommentare
am 04. Juli um 11:22 Uhr
genius-2k6:
Ich glaub'S nicht ... ich übernehme ein Zitat von Danner ... "Er hat einen komischen Fahrstil, der auf langsamen Kursen besser funktioniert als auf schnellen. ... Das Auto ist auf der Vorderachse unglaublich bissig, dafür hinten labil ..." ... Schumacher hat sein Auto auch immer so abgestimmt. Das war auch der Grund, warum er die '94er und '95er Saison seine Teamkollegen so klar im Griff hatt. Der Beneton hatte vom Grundkonzept halt ein loses Heck und es gibt nur wenige Fahrer, die damit wirklich klar kommen. Berger hat nach seinem Wechsel zu Beneton in einem Interview mal gesagt, das er keine Ahnung hat, wie Schumacher in so einen zickigen Auto 2x WM werden konnte.
am 29. Juni um 03:53 Uhr
Carmenrosa: Mehr Druck mehr Fehler,
diese Steigerung kann einem Fahrer sehr schnell zum Verhängnis werden. Ich glaube auch, daß er sich selbst zuviel Druck auferlegt und das geht jetzt nach hinten los. Letzte Saison, war jeder Erfolg eine Überraschung und er konnte (so wie ein Tormann bei einem Elfer) nur gewinnen. Hat er Alonso geschlagen war er der große Held, ist er hinter Alonso geblieben, so war das für einen Rookie gegenüber eines Doppelwelmeisters ja nur normal. Denn größten Fehler hat aber McLaren, mit der Trennung von Alonso gemacht. Jetzt haben sie Hamilton, in seiner erst zweiten F1-Saison, die ganze Last des Gewinnenmüßens und des Titelanwärters auf seine noch "schwachen" Schultern gelegt und das Gewicht kann er anscheinend noch nicht tragen. Noch schlimmer, jetzt läuft er in Gefahr vom Gewicht kompett erdrückt zu werden. Hamilton wäre nicht das erste Talent, daß verheizt wird. In der F1 geht bei Erfolglosigkeit auch eine Ziehvater-Sohn Beziehung sehr schnell kaputt. Naja, Talent hat er ja genug, daß hat er schon bewiesen, jetzt muß er sich nur den selbstauferlegten Druch von seine Schultern nehmen. Sollte ihm das gelingen (gerade bei seinem Heimrenne wird das sicher noch schwieriger) so werden wir einen noch stärkeren Hamilton als letzte Saison sehen. Etwas Glück gehöhrt wie immer auch dazu. Sollte er das Heimrennen gewinnen, sehen wir hinterher sicher einen sehr starken Hamilton, sollte ihm aber gerade bei seinem Heimrennen ein blöder Fehler unterlaufen, dann tut er mir jetzt schon leid.
am 28. Juni um 23:57 Uhr
ceniza: @MassaFan
sprichst mir aus der seele. und das mit dem frisoer hab ich a8uch schon o4efter gedacht. McLaren kann man als team nur noch belaecheln. Aber der Trupp passt wirklich gut zusammen, und Alonso kam dort von Anfang an als fremdkoerper rueber. ich erinnere mich noch, wie er auf die frage hin, warum er froh waere mclaren verlassen zu haben sagte:"Erst bin ich mensch, und danach Fahrer"! Hamilton soll bei den Silbernen bleiben. keiner passt so gut in den verein wie der brite. Nur kova tut mir leid, aber er wird auch noch dahinter kommen.
am 28. Juni um 22:55 Uhr
MassaFan: Leute Leute
Ach Leute streitet euch doch nicht. Egal ob Alonso oder Hamilton meiner ansicht (soll heißen meiner Meinung) nach wird keiner von beiden dieses Jahr WM ;-) OK jetzt nicht gleich böse "blöder Tifosi" Komentare schreiben. Ist aber so und bei Hamilton liegt es eben daran das er dieses Jahr Fehler macht die er übrigens letztes Jahr auch gemacht hat, dummerweise fing er erst Ende der Saison damit an und das Ende kennen wir ja alle. Mir geht der ganze Hype um den mitlerweile McLaren glattgebügelten Hamilton eh aufn Kecks der hat sich schon sowas von Ron Dennis und seiner Sekte einlullen lassen den kann man eh bei keinem anderen Team mehr gebrauchen ;-) *WAR NUR SPASS* Aber selbst Alonso sah bei McLaren aus als ob Ron Dennis die Anweisungen für den Friseur gegeben hat, wie ein Fahrer nach McLaren aufblühen kann sieht man ja an Coulthard. Also Lewis weg von McLaren ab zu nen anderen Team mal lernen cool zu werden dann klappt es auch mit der WM :-) So und jetzt der Startschuß für alle auf mich ein zu prügeln
am 28. Juni um 19:47 Uhr
slobnok:
mika hakkinen hat auch schon mal gegen schumacher den wm titel gewonnen und wurde trotzdem in D gemocht. @GM-F1: du hast vollkommen recht...
am 28. Juni um 19:24 Uhr
Dreamon: -
@gm-f1 vergiss bitte nicht, dass MS auch einig WM-Titel durch überlegenes Material gewonnen hat. Deshalb sind sie aber nicht weniger wert. Alonso hat sich spätestens in der zweiten Saisonhälfte 2006 gegen einen überlegenen Ferrari durchsetzen müssen, trotz eines MS und deshalb wird er hier bei uns auch nicht gemocht.
am 28. Juni um 18:45 Uhr
GM-F1:
Im Grunde sind sie beide gute Fahrer. Alonso hat dies mit zwei WM-Titeln untermauert (wenn auch durch einen materiell benachteiligten Schumi begünstigt) und auch schon bei Minardi sein Potential aufblitzen lassen, was erst dazu geführt hat, sich für `bessere´ Teams zu empfehlen. Im Moment macht er unnötigerweise zu viele Fehler, da es bei ihm ja nicht um die WM geht. Es wäre besser gewesen, sich mental wie emotional bei McLaren durchzusetzen und sich nicht wie ein kleiner Schuljunge beleidigt verhalten, weil er nicht den Fahrer-1-Status erhielt. Mit seiner Erfahrung u. Können hätte er LH letztendlich schlagen können und wäre immer noch in einem konkurrenzfähigen Cockpit. LH hätte ein Weg von unten, wie ihn etliche gute Piloten gegangen sind, auf jeden Fall gut getan- allein der Erfahrung wegen. Trotzdem mußt Du als Pilot auch in einem guten Auto als Rookie erstmal beweisen, daß man diesen Platz `verdient`. Er hat in diesem Punkt mehr Nervenstärke als FA bewiesen, weil er sich hauptsächlich ums Fahren gekümmert hat. Das einzige, was man ihm ankreiden kann ,und was ich an ihm überhaupt nicht leiden kann, ist, daß er seine Klappe manchesmal nelsinhomäßig aufreißt und 100% selbstkritikfrei ist. Das versaut ihm unheimlich sein Image, was bis dato bereits gelitten hat. Da könnte er sich von einem Rosberg oder Kovi eine dicke Scheibe Menschlichkeit abschneiden. Fehler macht ja wohl jeder, aber sympathisch macht es doch einen Menschen erst, wenn man zu ihnen steht und dann auch noch daraus lernt. Das habe ich, obwohl ich Schumacher-Fan bin, auch bei Michael nicht verstanden, wenn er ums Verrecken nicht zu seinen Böcken gestanden hat- auch wenn man die eine oder andere Handlung nachvollziehen konnte.
am 28. Juni um 16:58 Uhr
slobnok:
mclare ist zurückgefallen weil alonso nicht mehr da ist? mann, ceniza, sitz doch nicht so lange in der sonne, das bekommt dir nicht...
am 28. Juni um 16:32 Uhr
ceniza: @formulaone
lol* mach dir mal keine sorgen, dass mich deine kommentare intellektuell ueberfordern, da ist schon eher das gegenteil der fall. da es sich aber hier auf der seite um komentare zu einem bericht ueber hamilton handelt, verstehe ich nicht, warum jetzt Alonso hier das Thema sein sollte. Wenn er noch als fahrer bei mclaren neben ham fahren wuerde, waere wahrscheinlich der Spanier der Schuldige fuer den druck und die fehlerquote des briten. Leider aber faellt er als Schuldtraeger dieses jahr aus, denn er faehrt ja wieder bei Flavio. letztes Jahr war er ja der Schuldige fuer jegliches Unglueck bei McM =Spio - affair, keine WM - Titel, Nervenzusammenbruch von R. Dennis etc. Diese saison koennen sie ihm keine schuld mehr in die schuhe schieben, und da kommen eben dumme ausreden und ausfluechte. Nicht nur mir war klar, dass mclaren dieses jahr ohne Alonso weiter zurueck fallen wuerde, auch wenn das einige nicht zugeben wollen. Hamilton ist ein guter (gezuechteter) Fahrer, aber meiner meinung nach fehlen ihm die nerven und das racerblut, um WM zu werden. Sollte er es doch werden, wuerde es mich sehr wundern und ich nehme dann alles zurueck.....Wir werden ja sehen, was in den naechsten rennen passiert.
am 28. Juni um 14:38 Uhr
Formulaone: @ceniza
Mag ja sein, dass meine Kommentare für dich intellektuell zu überfordernd sind. Tut mir leid. Ich habe nie behauptet, dass Alonso mit seinem R28 Siege einfahren müsste, um als guter Fahrer da zu stehen. Das ist mir schon klar, dass er kein so gutes Auto wie den McLaren hat. Aber er hat ein Auto, mit dem er in Monaco locker hätte 4. oder 5. werden können. Und in Montreal war unter den Umständen und mit dem Auto Platz 3 oder 4 drin. Und in Magny Cours hat es Piquet auf Platz 7 geschafft, also hätte Alonso aufgrund seiner Erfahrung und seiner Fähigkeiten mindestens 6. werden müssen. Es sind komischerweise immer die Alonso-Fans, die die Ersten sind, wenn es darum geht Hamilton schlecht zu reden und seine Leistungen zu kritisieren. Und wenn ihre heilige Kuh dann ebenfalls vollkommen zurecht kritisiert wird, sind sie eingeschnappt. Eigentlich müsste man hier auf Adrivo genauso einen Pro-Contra-Artikel über Alonso und vielleicht noch ein paar andere Fahrer bringen.
Pro und Contra
Pro und Contra

Regeländerungen, Kundenchassis, Fahrerwechsel, Titelkampf - in der Formel 1-Welt wird immer kontrovers diskutiert. Die adrivo.com Redakteure beleuchten beide Seiten - Pro & Contra der aktuellen Brennpunkte.


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