Fr, 25.07.2008

DTM - Exklusiv - Manuel Reuter analysiert

Heißer Auftakt

Heiß war der Nürburgring-Auftakt nur im wortwörtlichen Sinne - und doch kündigt sich auch aus Manuel Reuters Sicht weit mehr Spannung an als in Zandvoort.
© Audi

Motorsport-Magazin.com - Bei aller Spannung mit Blick auf die Meisterschaftstabelle: Das Rennen auf dem Dünenkurs von Zandvoort gehörte auch aus Manuel Reuters Sicht nicht zu den Action-Highlights der DTM-Historie. "Ein normaler Freitag", musste der adrivo.com DTM-Experte auch heute mit Blick auf den Nürburgring-Freitag konstatieren. Doch es gibt Hoffnung - zumal der Faktor Wetter ganz Nürburgring-typisch bereits heute eine Rolle spielte...

Bruno Spenglers Long Runs sahen sehr gut aus - Pauls war hingegen immer auf einer Stufe darunter
Manuel Reuter

Die Lufttemperaturen von mehr als 25 Grad und Streckentemperaturen von bis zu 45 Grad hatten laut Reuter deutlichen Einfluss auf die Performance der 19 DTM-Boliden: "Heute war Brunos Bestzeit eine 1:24.876 - die Pole-Zeit aus dem letzten Jahr war eine tiefe 1:23er-Zeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter entwickelt. Die Motoren hatten heute jedenfalls der Hitze entsprechend weniger Leistung, es gab nach wenigen Runden einen deutlichen Drop der Reifen." Den Staub der Baustelle, die zurzeit den Platz der früheren Haupttribüne einnimmt, sieht Reuter als weiteres Minus für die Gripverhältnisse.

Mit Blick auf die Kräfteverhältnisse der Neuwagen erwartet Manuel Reuter eine deutlich größere Ausgeglichenheit - und beobachtete am Nachmittag die Long Runs der HWA-Mercedes mit besonderem Interesse. "Bruno Spenglers Long Runs sahen sehr gut aus - Pauls war hingegen immer auf einer Stufe darunter. Es kann gut sein, dass sie in unterschiedlichen Konfigurationen gefahren sind", glaubt der frühere Opel-Pilot. Timo Scheider sieht er angesichts eines Defekts seines Audi A4 DTM sowie weniger gezeiteter Runden am Nachmittag vorläufig im Nachteil.

Nach der erneut mäßigen Vorstellung der Jahreswagen in Zandvoort hofft Manuel Reuter darauf, dass sich das modifizierte Gewichtsreglement mit einiger Verzögerung doch noch positiv auswirkt. So schien manch ein Mercedes-Pilot vom Gewichtsvorteil von 15 Kilogramm gegenüber den Neuwagen durchaus zu profitieren: "Es wäre schön zu sehen, wenn die Jahreswagen einmal zahlreicher als bisher in die Top Acht kämen. Auffällig war, dass Ralf mit einer sehr guten Zeit vorne war. Er sah auch auf der Strecke gut aus..."

Artikel bewerten
kommentieren
versenden
drucken
  • schlecht
  • mäßig
  • brauchbar
  • gut
  • super

5

Diesen Artikel bookmarken bei...

BlinkList del.icio.us Folkd Furl Google Linkarena Mister Wong oneview Yahoo MyWeb YiGG Webnews